Mit dem Karlsruher Tisch ist PHOS für das Auswahlverfahren des Handwerk & Design Preis Schwarzwald 2025/26 nominiert worden. Der Preis wird erstmals vergeben, ausgelobt vom Bauwerk Schwarzwald e. V., einer Freiburger Architekturorganisation. Die Jury setzt sich aus Vertreterinnen und Vertretern aus Design, Handwerk und Architektur zusammen, darunter Lehrende der HfG Karlsruhe und des Werkraum Bregenzerwald. Die Bewerbung überzeugte in einer ersten Auswahlrunde. Eingereicht wurde das Tischprogramm, das klare Gestaltung, regionale Materialien und sorgfältige Manufakturarbeit verbindet.

Ein Tischprogramm für innen und außen
Der Karlsruher Tisch ist als Programm für unterschiedliche Räume und Nutzungssituationen konzipiert. Zum Tisch gehört eine passende Bank. Beide Elemente sind als Solitäre gedacht, fügen sich aber als Ensemble zusammen. Für den Außenbereich entsteht daraus eine Tischgarnitur mit architektonischer Haltung, die mit einer klassischen Biertischgarnitur nur die Grundidee teilt. In der Kombination ergibt sich ein ruhiges, klares Gesamtbild.
Für die eingereichte Ausführung verbindet PHOS Edelkastanie aus süddeutscher Herkunft mit massivem Edelstahl. Das Holz bringt Wärme, Charakter und natürliche Tiefe ein. Der Edelstahl setzt dazu einen klaren, präzisen Rahmen. So entsteht ein Möbel, das sich in Innenräumen ebenso selbstverständlich einfügt wie im Außenbereich.
Filigran im Bild, stark in der Konstruktion
Der Karlsruher Tisch wirkt fein, filigran und klar. Diese Leichtigkeit ist bewusst gesetzt. Die tragenden Elemente bestehen aus massivem Edelstahl DIN 1.4301 und verleihen dem Programm hohe Stabilität und Widerstandsfähigkeit. Gerade dieser Gegensatz macht die Qualität aus: Die Form erscheint zurückhaltend und präzise. Die Substanz ist robust und für den täglichen Einsatz gemacht.

PHOS gibt 10 Jahre Garantie. Der eigentliche Anspruch reicht weiter. Dieses Möbel ist gemacht für immer.
Tisch und Bank sind mit passgenauen Verbindungen stabil verschraubt und so konstruiert, dass sie sich bei Bedarf wieder lösen lassen. Das erleichtert Transport, Einbringung und Umzug. Trotz ihrer Stabilität bleiben die Elemente flach und gut handhabbar.
Nachhaltigkeit aus der Konstruktion heraus
Nachhaltigkeit zeigt sich hier nicht in einem Zusatz, sondern im Aufbau selbst. Der Karlsruher Tisch ist langlebig, reparabel und so entwickelt, dass alle Materialien sortenrein trennbar und 100 % recycelbar sind. Das reduziert den Ressourcenverbrauch und verlängert den Lebenszyklus des Produkts.
Gefertigt wird das Programm in der PHOS Manufaktur im Rheinhafen Karlsruhe. Karlsruhe liegt im Vorland des Nordschwarzwaldes und gehört zum regionalen Einzugsgebiet des Preises. Dort entstehen Tisch und Bank in sorgfältiger Verarbeitung, mit hoher Fertigungstiefe und im Anspruch einer dauerhaften Nutzung. 100 % Made in Germany ist dabei nicht nur Herkunftsangabe, sondern Ausdruck einer konsequenten Fertigungskultur.
Auswahlverfahren
Die nominierten Objekte werden eingereicht im Schloss Heitersheim einzureichen. Dort tagt die Bewertungsjury des Bauwerk Schwarzwald e. V. und entscheidet über die Auszeichnung. Die feierliche Preisverleihung findet ebenfalls in Schloss Heitersheim statt, am 3. Juli 2026.
Ein Möbel mit regionaler Herkunft und langer Perspektive
Die Verbindung aus Edelkastanie aus Süddeutschland, massivem Edelstahl und handwerklicher Fertigung in Karlsruhe prägt den Charakter dieses Programms. Es ist ein Möbel für Menschen und Projekte, die Wert auf Klarheit, Qualität und Dauer legen. Nicht laut, nicht modisch, sondern präzise, belastbar und zeitlos modern.
Die Nominierung für den Handwerk & Design Preis Schwarzwald 2025/26 lenkt den Blick auf ein Tischprogramm, das Gestaltung und Verantwortung nicht trennt, sondern in Form und Funktion zusammenführt.
























